Dominikaner Kloster

Der Dominikanerorden war schon sehr früh in Dubrovnik vetreten. Der Großteil der Dominkanermönche waren Söhne von Patrizierfamilen. Ihre erste Wohnstätte in Dubrovnik war der wenig beliebte Stadtteil Pelin, in Richtung Ploce Tor, der einstige Ort der Gerbereien in Dubrovnik. Nicht weit entfernt lag die romanische Kirche des heiligen Jakobs.

Ganz zu Beginn des 14. Jahrhunderts, im Jahr 1301, gaben die Mönche den Klosterbau bei ansässigen und ausländischen Baumeistern in Auftrag. Vielleicht lag es an der Vielzahl von Planern, dass der Bau viele Jahre dauerte. Allerdings hat sich die lange Bauzeit gelohnt, denn besonders in der Sakristei ist das Talent und der Sinn für die Schönheit der Baukunst des Ingenieurs Milicevic zu bewundern. Ebenfalls beeindruckend ist eines der Seitenportale, das von der Kunst des mailändischen Meisters Bonino zeugt.

Auch das Dominikanerkloster wurde von dem katastrophalen Erdbeben 1667 nicht verschont. Schwer getroffen wurden vor allem die Südseite und die Stirnseite des Klosters. Die Mönche erneuerten diese im barocken Stil, der noch heute zu besichtigen ist.

Auf dem Kirchenvorplatz steht die Kapelle Gospa od Rozarija, auf deutsch entspricht das “Unserer lieben Frau vom Rosenkranz”. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Bruderschaftskirche der Soldaten im Dienst der Republik, auf kroatisch heißt sie Lumbardijer.

Allerdings werden in diesen beiden Kirchen keine Messen mehr gefeiert sondern beide dienen als Ausstellungsräume für Gemälde.

Einen sehr guten Blick auf das Dominikaner Kloster in Dubrovnik hat man, wenn man die Stadtmauer begeht und die Festung Revelin passiert hat. Von dort aus sieht man den Glockenturm und den Innenhof des Klosters. Das Kloster zählt zu den wenigen Gebäuden, die direkt an die Stadtmauer angrenzen. Es ist leider nicht möglich auf die Spitze des Glockenturms des Klosters zu steigen, von dort aus hätte man wahrscheinlich eine atemberaubend schöne Sicht auf den alten Hafen von Dubrovnik.

Es ist möglich in den Innenhof vom Dominikaner Kloster zu gehen und dort einige Bilder vom Brunnen und dem grünen Garten zu machen.

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