Stradun

Der Stradun ist die schönste und bekannteste Straße Dubrovniks. Die Hauptstraße führt vom Pile Tor vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt wie zum Beispiel dem Sponza Palast bis hinaus zum Ploče- Tor. Der Stradun ist die Trennlinie der Stadt und unterteilt Dubrovnik in den westlichen und östlichen Teil. Erstmals berichtet wird vom Stradun bereits im Mittelalter. Erbaut wurde die prachtvolle Straße auf einem zugeschüttetem Meeresarm bei der ehemaligen Insel Lave und wirkt von der Vogelperspektive aus betrachtet wie ein heller breiter Streifen zwischen den für Dubrovnik so typischen roten Dächern. Hier wimmelt es zu jeder Tageszeit nur so von Touristen, Andenken- und Spielzeugverkäufern und Straßenkünstlern. Zu beiden Seiten des Straduns befinden sich kleine Geschäfte, die zu hohen Preisen sowohl Getränke, kleine Snacks wie auch Souvenirs anbieten. Hier hört man neben kroatisch vor allem italienisch und deutsch, aber auch viele englisch- und französischsprechende Besucher trifft man hier an.

Wer seinen Blick entlang der Häuserfronten weiter nach oben schweifen lässt stellt fest, dass alle Häuser am Stradun sehr nüchtern und schnörkellos sind. Im Vergleich zu den vielen Prachtbauten der Stadt wirken sie unscheinbar und unauffällig. Vor dem großen Erdbeben 1667 sahen die Gebäude entlang des Stradun noch viel prachtvoller und unterschiedlicher aus, wurden danach allerdings durch die schnell zu errichtenden einheitlichen Häuser ersetzt, die auch heute noch stehen. Der Senat schrieb damals vor, dass jedes Haus im Erdgeschoss über einen Laden verfügen sollte um so den Handel in Dubrovnik schnell wieder zu beleben.

Wer Dubrovnik durch das Pile Tor betritt passiert lediglich den großen Onofrio Brunnen und befindet sich fast automatisch auf dem Stradun. Besonders beeindruckend ist, dass selbst wenn es in der Hochsaison sehr voll auf dem Stradun ist kein Gedränge oder Geschiebe herrscht. Als Besucher kann man die gesamte Schönheit der fast 300m langen Straße mit Blick auf den städtischen Glockenturm in seiner vollen Pracht genießen und bewundern.

Viele Cafés und Restaurants haben ihre Tische an den Rand des Stradun gestellt und bieten auf einem recht hohen Preisniveau Erfrischungen und Gerichte an.

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