Kroatien Geschichte

Historische Geschichte Kroatiens

Kroatien wurde im 7. Jh. von den Kroaten besiedelt. Bis 825 stand das Land unter byzantinischer und fränkischer Herrschaft.
925 kam die Unabhängigkeit des Königreichs Kroatien unter König Tomislav.
1102 wird Koloman von Ungarn neuer König von Kroatien.
1927 wird Ferdinand I von Habsburg (der später römisch-deutsche Kaiser) König von Ungarn-Kroatien.
Zu erwähnen ist das Kroatien und Deutschland bis 1806, bzw. Kroatien und Österreich bis 1918 ein gemeinsames Staatsoberhaupt hatten.
1573 fanden die Bauernaufstände statt.
1797 erobert Napoleon das im Süden Kroatiens gelegene Dalmatien.
1830 fand die nationale Widergeburt, insbesondere auf dem sprachlichen Gebiet statt.
1848 brach ein Krieg aus, der zur Trennung von Ungarn führte.
1868 kam es dann zum Kroatisch-Ungarischen Ausgleich.

Geschichte Kroatiens im letzten Jahrhundert

Am 01.12.1918 bildete sich das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen.
Am 10.06.1928 wurde der Kroatenführer Stjepan Radic, der als Gründer der Bauernpartei bekannt wurde im Parlament in Belgrad (Serbien) ermordet.
Am 06.01.1929 bildete sich das Königreich Jugoslawien welches im zweiten Weltkrieg am 06.04.1941 durch die Deutschen Truppen angegriffen und besetzt wurde.
Am 10.04.1941 bildete sich der so genannte Ustasa Staat unter Führung von Ante Pavelic.
Daraufhin kapitulierte Jugoslawien am 17.04.1941 bedingungslos.
Nach dem zweiten Weltkrieg fand am 19.11.1945 die Gründung der sozialistische Föderation der Republik Jugoslawien unter Tito (Josip Bros) statt.
Am 28.06.1948 fand der Bruch mit Moskau statt.

 

Geschichte Kroatiens im Kampf um die Annerkennung
bis hin zur Unabhängigkeit der Republik

1970/71 kam es zu einer national-demokratischen-Massenbewegung die unter dem Namen „Zagreber Frühling“ unter Führung von Intellektuellen und Studenten zusammen mit der kroatischen Parteispitze in die Geschichtsbücher einging. Diese Massenbewegung wurde mit gewaltsamen Mitteln durch die Jugoslawische Regierung niederschlagen.

Am 04.05.1980 starb Tito.

Am 08.04.1990 wird Dr. Franjo Tudman mit einer großen Mehrheit Präsident des kroatischen Republik-Präsidiums. Im Mai 1990 gewinnt die Kroatisch Demokratische Gemeinschaft (HDZ) (kroat. Hrvatska Demokratska zejednica) die absolute Mehrheit bei den bis dahin ersten freien postkommunistischen Parlamentswahlen.

Im August 1990 fand der Aufruf der kroatischen Serben in der Kroatischen Stadt Knin statt. Das war den Begin des bewaffneten Konflikts.

Am 17.03.1991 erklärt sich die „Serbische Republik Krajina“ für unabhängig.

Im Juli 1991 erklärte die Republik Kroatien seine Unabhängigkeit. Deren Rücknahme versuchte die Jugoslawische (serbische) Regierung seit Juli 1991 mit militärischer Gewalt zu erzwingen.

25.06.1991 gab es das 1. Brioni Abkommen.

Ab. September 1991 gab es Krieg in Kroatien.
Am 07.10.91 bombardierten die Serbischen Truppen die Hauptstadt Kroatiens Zagreb.
Am 19.11.91 kam es zum Fall von Vukovar.

Am 23.12.1991 wurde Kroatien von zahlreichen EG-Staaten, sowie von Deutschland anerkannt.

Am 19.01.1992 begannen Diplomatische Beziehungen durch Deutschland.

Im Januar 1992 wurde der Vance-Friedensplan beschlossen.

Am 12.02.1992 wurden UNO-Truppen stationiert.

Im Frühjahr 1992 kam es zum Beschuss und zur Belagerung der Kroatischen Stadt Dubrovnik durch die Serbischen Truppen die mit aller Gewalt die Unabhängigkeit der Republik Kroatien verhindern wollten.

Am 22.01.1993 kam es zum Kroatischen Angriff von Zadar (Maslenica). Worauf es am 28.02.93 zum Washingtoner Abkommen zur Gründung der Bosnisch-Kroatischen Föderation in Bosnien und Herzegowina (BuH) (kroat. BiH) kam.
Im April 93 kam es zum Ausbruch bewaffneter Konflikte zwischen Kroaten und Muslimen in BuH.
Im September.1993 kam es zur Kroatischen Medak-Offensive bei Gospic.
Am 01.05.1995 kam es zur Rückeroberung des serbisch kontrollierten Westslawoniens durch die Kroatischen Truppen unter Erlaubnis der USA. Diese Aktion ging unter dem Namen „Aktion Blitz“ in die Geschichtsbücher ein.

Am 02. und 03.05.1995 beschossen die Serben Zagreb mit Raketen.

Vom 04. bis zum 07.08.1995 kam es dann zur Rückeroberung der serbisch kontrollierten Krajina in der „Aktion-Sturm“ durch die Kroatischen Truppen.

Am 12.11.1995 wurde das Abkommen
von Erdut mit den Behörden der serbisch kontrollierten Gebiete in Ostslawonien, der Baranja und Westsyrmiens über Wiedereingliederung in Kroatien nach VN-Verwaltung (UNTAES) vereinbart.

Am 14.12.1995 wurde das Abkommen von DAYTON (Daytoner Abkommen) unterzeichnet indem die Position Kroatiens schriftlich abgesichert wurde.

Am 23.08.1996 kam es nach eines langen und brutalen Krieges zu einem Normalisierungsabkommen zwischen Kroatien und Jugoslawien.

Am 06.11.1996 wurde Kroatien in den Europarat aufgenommen.

Am 15.01.1998 wurde das Ende des UNTAES-Mandats beschlossen und die vollständige Wiedereingliederung von Ostslawonien, Baranja und Westsyrmien in den kroatischen Staatsverband.

Die geographischen Daten Kroatiens

Die Fläche Kroatiens beträgt 56 538 Quadratkilometer. Heute hat Kroatien etwa 4,7 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt Kroatiens ist Zagreb. Kroatien umfasst das fruchtbare Tiefland zwischen Drau, Donau und Save, das verkarste, nur wenig besiedelte Gebirgsland Hoch – Kroatiens und das dalmatinische Küstengebiet.
Es herrscht überwiegend Landwirtschaft (Anbau von Mais, Weizen Gemüse, Wein, Obst), Schaf- und Rinderzucht und Forstwirtschaft.
Außerdem werden Bauxit, Kohle Eisen und NE-Metalle abgebaut. Sowie Erdöl gefordert. Es herrscht also eine vielseitige Industrie. Der Fremdenverkehr ist durch den Krieg zuerst stark zurückgegangen, erholte sich aber in den vergangenen Jahren sehr. Die Haupthäfen liegen in Rijeka und Split.
Die Kroatische Landeswährung ist die „Kuna“. Sie setzt sich aus 100 „Lipa“ zusammen.
Bei Einführung der Kuna lag der Kurs für 1 DEM bei 3,5 Kuna.
Der jetzige durchschnittliche Wechselkurs zum Euro € (EUR) beläuft sich auf 7,6 Kuna = 1 €.
Im Vergleich zur deutschen Mark (DEM) entsprach dieses 3,85 Kuna = 1 DM.
Daraus lässt sich schließen, dass sich die kroatische Währung bis heute stabil gehalten hat.

Comments

  1. Mein Großvater Alois Perisic war Architekt und Ingeneur für Tunellbau bei der K.K.Staatsbahn,zuständig nach Spalato
    das heutige(Split) lt.Trauschein,geb.15.01.1869 Die Großmutter Anna,geb.Nikolic geb. am 02.04.1872
    Mein Vater ist in Triest großgeworden und hatte den Seemanspatente über den 52°Breitengrad erworben.Mein Vater
    kam 1936 nach Deutschland und hatte mit viel Schwierigkeiten eine Deutsche Frau geheiratet.Mein Name
    Viktor Perisic Geb.1937.Ich wurde von meinen Vater,der fließend die Romanisch wie die Slavische Sprache
    sprach gut aufgeklärt.Ich war sehr oft in Kroatien,Montenegro Bosnien und kann nur sagen,auch wenn ich Deutscher
    bin,Im Herzen bin und bleibe ich ein Kroate.Gruß Viktor Perisic

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